Kategorie-Archiv: Erkenntnisse

Die Vorteile der Meditation

Meditation bedeutet, die Gedanken zu pausieren und Stille im Kopf herzustellen. Dies sorgt für innere Ruhe, Gelassenheit, ein starkes Immunsystem und verringert Angst und Sorgen. Weil es vor allem auch eine Konzentrationsübung ist, steigert man dadurch die eigene Konzentrationsfähigkeit und den Durchblick in seinem Leben. Eine einfache Übung, die man täglich 20 min machen kann, ist das stille Sitzen, um den eigenen Atem zu beobachten. Dabei kannst du auch versuchen, deine einzelnen Körperteile zu fühlen und zu lieben. Bedanke dich dabei auch bei deinem Körper für die Gesundheit. Damit stärkst du ihn und hilfst ihm, gesund und fit zu sein.

Vorbild sein statt belehren

Warst du schon mal damit erfolgreich, einen Menschen mittels Belehrungen zu verändern, der sich eigentlich nicht verändern wollte? Nein? Ich auch nicht. Wir können Menschen nicht verändern. Wir können sie vielleicht zu etwas zwingen, aber das ist keine wahre Veränderung. Nur der Mensch selbst kann sich verändern, sofern er es auch will. Wir können also unsere Lebensenergie sinnvoll einsetzen, wenn wir uns um die Menschen kümmern, die auch wirklich von uns lernen wollen. Menschen, die das nicht wollen, sollen ihre eigenen Erfahrungen machen, denn dafür ist das Leben schließlich da.

Aus Regeln lernen und sie verändern

Nehme die Regeln, die die Welt und unser Leben bestimmen wollen, nicht all zu ernst. Regeln sind immer gut, um etwas Neues zu lernen. Danach sollten wir das Erlernte jedoch mit unseren eigenen Herzenswünschen verbinden und unsere wahren Fähigkeiten und Talente mit einfließen lassen. Andernfalls leben wir die Regeln der anderen und nicht unser eigenes und wahres Leben. Wenn du einen Herzenswunsch hast, so ist dieser berechtigt zu sein und zu leben. Kenne also die Regeln, um darin einen Raum zu erschaffen, in dem deine neuen Ideen und Wünsche Platz finden.

Besitz macht leider nicht liebenswert

Das Lebensziel mancher Menschen ist es, möglichst viel Geld oder Besitz anzuhäufen. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Besitz wertvoll ist oder nicht. Mit diesen materiellen Dingen versuchen sie eine Lücke in ihrem Herzen zu schließen: Die fehlende Liebe. Deshalb können sie diese Dinge auch niemals glücklich machen. Jedes Streben nach Macht, Besitz oder Reichtum ist in Wahrheit nur ein Verlangen nach wahrhaftiger Liebe. Die Lösung ist das Öffnen des Herzens und der Versuch, sich selbst und die Mitmenschen ohne Bedingungen lieben zu lernen.

Die Welt einfach mal so sein lassen

In dieser Welt gibt so vieles, das uns womöglich nicht gefällt und uns dazu verleiten lässt, uns aufzuregen. Wir sollten uns dabei die Frage stellen, was wir davon wirklich ändern können. Manche Dinge sind zu weit von uns entfernt und stehen nicht in unserer Macht. Es wäre deshalb besser, wenn wir die Welt erstmal so akzeptieren, wie sie ist. Dann können wir uns Fragen, welche Dinge wir in unserem Umfeld wirklich effektiv und langfristig verändern können. Aufgrund der Wechselwirkung beeinflussen die Veränderungen in unserem Umfeld auch den Rest der Welt.

Erwartungen

Jedes mal, wenn du an einen zukünftigen Moment oder ein Ereignis eine Erwartungshaltung hast, gibst du dem Lauf der Dinge die Möglichkeit, dich zu enttäuschen. Überlege dir, ob es auch ohne diese Erwartungen geht. Ob es vielleicht schlauer ist, diese Erwartungen als Wünsche zu formulieren und zu sehen: „Es kommt, wie es kommt. Ich nehme jede Situation an, wie sie ist, und wenn sich ein Wunsch erfüllt, kann ich mich noch mehr freuen.“

Das Hier und Jetzt

Das Leben findet ausschließlich im Hier und Jetzt statt. Leben bedeutet also, die volle Aufmerksamkeit auf den augenblicklichen Moment zu setzen und nicht ständig mit den Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft zu sein. Versuche wahrzunehmen, was in diesem Moment um dich herum geschieht. Lasse für einen Augenblick alles los und versuche in den jetzigen Moment einzutauchen. Versuche deinen Körper zu fühlen.

Die drei Stufen des Parkbanksitzens

Mit dieser einfachen Übung veränderst du deine Wahrnehmung und trainierst deinen Umgang mit Menschen. In der 1. Stufe setzen wir uns an einen Ort, an dem Menschen sind, anstatt zu Hause zu sein. In der 2. Stufe werden wir aktiv und spielen dort z.B. ein Instrument, lernen Jonglieren oder fangen ein Gespräch an. In der 3. Stufe werden wir zum neutralen Beobachter und versuchen unsere Gedanken abzustellen. Wir lenken dabei unsere volle Aufmerksamkeit auf das, was um uns herum geschieht und nehmen jede Kleinigkeit wahr. Den Wind in unserem Haar, das Rauschen der Blätter, den Gesang der Vögel, und alles andere, was es zu beobachten, hören und fühlen gibt.

Die peinliche Stille

Kennst du die Situation, wenn du mit Menschen zusammen bist und keiner sagt etwas; es herrscht eine Stille, die allen peinlich und unangenehm ist? Ich möchte dir nun den Vorschlag machen, diese Stille nicht zu verfluchen und das rettende Wort zu erbeten, sondern die Stille akzeptieren und lieben zu lernen. Nur weil man unter Menschen ist, heißt das nicht, dass ständig gesprochen werden muss. Wenn du dich dafür öffnest, dass du zu einem Teil deines Menschseins auch eine Seele bist, kannst du dich vielleicht auch dafür öffnen, dass während der Wortstille und der Gedankenstille eure Seelen miteinander sprechen können.

Wozu sich ärgern?

Stelle dir mal die Frage, wozu das Ärgern eigentlich gut ist. Was bringt es dir? Ich selbst habe nichts sinnvolles gefunden, dass das Ärgern notwendig macht. Eigentlich raubt es mir nur Energie und die gute Stimmung. Deshalb habe ich aufgehört mich zu ärgern. Es ist, wie es eben ist und beeinflussen kann ich nur die Zukunft, in dem ich es das nächste Mal besser machen werde. Um es in Zukunft anders zu machen, muss ich mich jedoch nicht aufregen. Durch ein bewusstes Leben kann ich mir das auch ohne Ärgern vornehmen.